Über

Fotografie – Malen mit Licht

Vor einiger Zeit habe ich eine Art der Naturfotografie entdeckt, die durch das Wesen des japanischen Haiku-Gedichts inspiriert ist. Ein Haiku beschreibt einen kurzen, oft flüchtigen Moment mit wenigen Worten und offeriert dem Betrachter dabei Raum für eigene Gedanken und Vorstellungen.
Übertragen auf die Fotografie ergeben sich Bilder, bei denen das Hauptmotiv nicht im Fokus liegt. Überhaupt ist das Motiv sekundär, eher geht es um ein Gefühl, eine Vorstellung, einen Augenblick. Und um eine Loslösung von etablierten Standards in der Fotografie.

Die Haiku-Fotografie basiert auf Grundlagen der traditionellen japanischen Ästhetik, die sich in vielerlei Hinsicht von westlichen Vorstellungen und Schönheitsidealen unterscheidet. Gerade das macht sie für mich reizvoll und ermöglicht mir eine andere Bildsprache.

Ein weitere Serie, welche ich vor einiger Zeit unter dem Titel „Horizonte“ begonnen habe, beschäftigt sich mit der abstrakten Darstellung von Landschaften. Diese entstehen fast komplett in der Kamera und werden am Computer nur minimal nachbearbeitet.

Nach der Nominierung zum Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2017 und der damit verbundenen Erfahrung habe ich beschlossen, diesen Weg weiter zu verfolgen und meine Arbeiten einem interessierten Publikum zugänglich zu machen.
Seit 2019 bin ich Mitglied im Kunstraum-EN e.V.